How to Boost Interactivity in a Webinar?

Why would one prefer a live webinar instead of a recording? The key to this question is interactivity. But how to achieve this? Which activities increase participation and interactivity?

Try to keep participants active and involved at all times as there are so many possibilities for distraction online (checking emails, instant messaging…).

  • Before and during the webinar use the poll pod/feature. Ask what they want to learn during the webinar. Or even ask how they are feeling today through a poll.
  • Reply to questions or comments as soon as possible to show appreciation.
  • Ask questions frequently to be answered through the chat.
  • The whiteboard of Adobe Connect has been technically enhanced recently. Use it for brainstorming.
  • Try to experiment with external tools for live collaboration like Padlet or Google Docs/Drive. The advantage is that the results are available even after the webinar and can be further elaborated.
  • Use simple feedback pods like HandsUp (US $ 500/year)
  • Try to avoid moderating an online meeting alone. Include a second person to be in dialogue and exchange with you. To hear two voices is much more pleasant especially if you have mixed sexes.

This screenshot shows a webinar using the mentioned HandsUp pod.

What would you recommend? Please, feel free to share your experience and comment this post.

The Art of Hosting a Webinar

The most important aspect is identification of participants with the online meeting. To let participants literally “participate” is the key for identification. This can be achieved by e.g.

  • Discussing the content of the webinar before the event at online boards, collaborative text editors etc. Email should be avoided as nobody wants to be encouraged to contribute to the current overload of daily emails.
  • Using voting/crowdsourcing tools like tricider.com (example for deciding about the topic of a webinar http://www.tricider.com/brainstorming/36Ro)
  • Encouragement of your participants to be real contributors. Everybody has a story to tell and usually likes to do so. Let them appear on the stage and thus give them visibility. But take care to set a clear goal and time frame for that. The rule could be max 10 minutes or max. 5 slides per contribution.
  • Adding value to your webinar through connecting participants: establish an online community to accompany your online meetings. This can be done through a Facebook group, a Google+ community or if you want to be more independent from these market leaders with Open Source tools like WordPress/BuddyPress or Drupal.

Another important issue to make people feel welcome is to open your webinar room 15 or 20 minutes before the start. Say hello to everybody and try starting a conversation. Try to behave as in an on-site meeting room. Encourage participants to switch on their cameras and microphones. This usually leads to a more personal atmosphere.

Set-up a second chat pod/window and ask participants to introduce themselves there. Encourage them to post links to their personal web-sites, Twitter, Facebook LinkedIn profiles… This gives participants the opportunity to connect and will contribute to an atmosphere of trust. This chat window should only be used for the introduction of participants. It allows easily to see who is present.

A nice icebreaker to be used during the minutes before the start of the webinar is the free Adobe Connect extension “Location Map”. It allows everybody to indicate his or her location on a map.
For more ideas about effective webinars please, have a look at https://effectivewebinars.wordpress.com/. This is a project funded by a Scandinavian Programme. You are as well welcome to join or Facebook group.

My German speaking readers are advised to have a look at the webinar series at WerdeDigital.at going to be launched in the near future.

MOOCs in der regionalen (Erwachsenen-)Bildung

MOOCs sind groß angelegte, vernetzende, offene und oft internationale Online-Kurse. In den letzten Jahren wurde eine Vielzahl von MOOCs zu unterschiedlichsten Themen angeboten. Sie stellen eine interessante Möglichkeit zur Weiterbildung und ortsunabhängigen internationale Vernetzung dar.

Der ländliche Raum steht in Hinblick auf Bildung vor folgenden Herausforderungen:

  • Bildungsangebot eingeschränkt
  • Online-Kurse wenig bekannt
  • Zurückhaltung bei eLearning

MOOCs können die regionale Bildungslandschaft bereichern. Einen eigenen MOOC anzubieten ist allerdings aufwändig und mit hohem Ressourceneinsatz verbunden. Zudem kommt es bei den Teilnehmenden zu hohen Abbruchquoten aufgrund der fehlenden individuellen Betreuung. Weiters werden die mangelnde Qualitätssicherung und die relativ hohen zeitlichen Anforderungen an die Teilnehmenden kritisiert. Auch die fehlende örtliche Präsenz der Lehrenden und Lernenden kann sich negativ auf den Lernerfolg auswirken. Die erfolgreiche Absolvierung eines MOOCs setzt einen hohen Grad an Selbstorganisationsfähigkeit voraus.

Regionen können dennoch vom MOOC-Angebot profitieren. Es entstehen durch MOOCs neuen Aufgabenfelder für die Erwachsenenbildungseinrichtungen, wenn sie MOOCs als komplementäres Angebot zu ihren Präsenzveranstaltungen begreifen. Sie können auf interessante MOOCs aufmerksam machen und Lerngruppen bei der Teilnahme an einzelnen MOOCs begleiten. Dadurch werden lokal orientierte Bildungsinstitutionen zu Schnittstellen für internationale Lernangebote und entkräften gleichzeitig die erwähnten Kritikpunkte.

Etablierte Bildungseinrichtungen vor Ort wie Volkshochschulen und Bibliotheken können regionale Lerngruppen organisieren, betreuen und wenn nötig, zum besseren Verständnis des MOOC-Inhalts – zum Beispiel auch durch Übersetzungen – beitragen. Die Inhalte des internationalen MOOCs werden in diesen Lerngruppen in vertrauter Umgebung mit Gleichgesinnten vertieft. Bei erfolgreicher Teilnahme und eventuell nach Überprüfung des erworbenen Wissens, können Bildungseinrichtugnen vor Ort zudem die Zertifizierung übernehmen.

Voraussetzung für solche Angebote ist aber das Wissen über die Online-Kurse in den Regionen: wann werden welche MOOCs veranstaltet, welche Begleitformate könnten geeignet sein? MOOC-Coaches, die Lerngruppen oder individuelle Lernende on- und offline begleiten, können von den Erwachsenenbildungseinrichtungen ausgebildet werden.

Zum Einstieg in die Welt der MOOCs eignen sich thematisch niederschwellige Angebote. Der von einigen deutschen Volkshochschulen organisierte Strick-MOOC wählt diesen Zugang. Er will erfahrene wie auch neu einsteigende „StrickerInnen und HäklerInnen“ ansprechen und sich auch mit Guerilla Knitting beschäftigen. http://www.vhs-strickmooc.de/

Einen aktuellen Zugang zum Online-Lernen bietet der im Oktober 2014 startende MOOC „Gratis online lernen“, der auf der österreichischen Plattform http://www.imoox.at/ organisiert wird. Dazu organisiert die “Virtuelle PH” das Begleitangebot “Open Air#2”, das insbesondere Lehrerinnen und Lehrer ansprechen soll, aber auch für andere Interessierte offen ist. Der Autor dieses Beitrags ist an diesem Begleitangebot beteiligt. www.virtuelle-ph.at/openair2

MOOCs lassen sich sehr gut als Kooperationsprojekt organisieren. So können Regionen gemeinsam einen MOOC zu Themen, wie zum Beispiel Mobilität, Energie oder Kultur im ländlichen Raum, veranstalten um voneinander zu lernen.

Darüber hinaus sollten mehr Bildungseinrichtungen Inhalte wie auch Kurse offen zur Verfügung stellen, um so einen Beitrag zum Abbau des Gefälles beim Bildungsangebot zwischen Zentralräumen und den Regionen zu leisten.

Am 29.9. fand eine eine Veranstaltung in Lienz in Osttirol zum Thema statt.

Aufzeichnungen:

Über Smart Cities und #SmartCountry

Heute und morgen bin ich in Berlin bei einem sogenannten Co:llaboratory, einer Diskussions- und Arbeitsrunde, zum Thema ländliche Entwicklung unter dem Eindruck der Digitalisierung. Bis zum September sollen Handlungsempfehlungen entwickelt werden.

“Bei der Diskussion um Smart Cities wird außer Acht gelassen, dass 70 Prozent der Deutschen außerhalb von Großstädten leben. Durch flächendeckende Breitbandversorgung erreicht der digitale Wandel auch kleine und mittlere Städte sowie die ländlichen Regionen abseits der Ballungszentren. Damit eröffnen sich neue Chancen für soziale und wirtschaftliche Entwicklungen, denn gerade hier ist der Handlungsdruck auf Grund der demographischen Entwicklungen und des Trends zur Urbanisierung hoch.”

Mich interessiert besonders, wie offene Bildungsformate (Webkonferenzen, MOOCs) zur Attraktivierung des ländlichen Raums beitragen können. Ebenso möchte ich mehr darüber erfahren, wie Konzepte von Crowdsourcing, Crowdfunding und die Share Economy und wie zum Beispiel Tactical Urbanism auf dem Land funktionieren können.

Spannend finde auch ich die transparente Form der Zusammenarbeit, die heute begann. Es folgen ein paar digitale Schnipsel des Starttreffens.

Öffentliches Protokoll, das auch öffentlich kommentiert werden kann.

10 Gebote für Smart Cities, die wahrscheinlich auch für #SmartCountry gelten: