Blogparade zum Thema Link-Kultur

Blögger.at veranstaltet gerade eine Blogparade zum Thema Link-Kultur.

„Eine Blog-Parade ist eine Blog-Veranstaltung, bei der ein Blog-Betreiber als Veranstalter ein bestimmtes Thema festlegt, dieses als Blog-Beitrag veröffentlicht und die lesenden Blogger dazu auffordert, innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums (üblich ist ein Zeitraum von 1-4 Wochen) einen Artikel zu diesem Thema im jeweils eigenen Blog zu veröffentlichen und den Veranstalter entsprechend über die Veröffentlichung zu benachrichtigen […]

Blogparade Linkkultur

Gerne möchte ich in diesem Zusammenhang auf den sehr guten Beitrag von Hannes Offenbacher hinweisen und ein paar eigene Gedanken anfügen:

- Ich schreibe weniger, also bekomme ich weniger Links, da weniger “verlinkenswerte” Information auf meinem Blog zu finden ist.
- Familie und Arbeit lassen mir weniger Zeit.
- Daher kann ich auch weniger andere Blogs lesen, um mich darauf zu beziehen oder diese zu kommentieren.
- Twitter und Facebook sind schneller und führen im Ergebnis zu mehr Kommentaren. Dies habe ich gerade heute wieder bei diesem Eintrag erlebt. Kein Kommentar im Blog, aber rege Diskussion auf Facebook.
- Weniger Links führen zu weniger BesucherInnen auch aufgrund des schlechteren Suchmaschinenrankings.
- Auf mein Weblog verzichten will ich aber dennoch nicht. Eine von kommerziellen Unternehmen wie Facebook und Twitter unabhängige Online-Präsenz empfinde ich als sehr wertvoll.
- Die geringere Aufmerksamkeit, die meinem Blog zuteil wird, gleicht sich durch die bessere Sichtbarkeit meiner Aktivitäten in Facebook und Twitter aus. Man könnte also von einem Social-Media-Wandel sprechen, wobei ich nicht sicher bin, ob ich diesen befürworte, da mir die Open-Source-Kultur der Blogosphäre sympathischer ist.

Ein Gedanke zu „Blogparade zum Thema Link-Kultur

  1. iphoneötzi

    - Auf mein Weblog verzichten will ich aber dennoch nicht. Eine von kommerziellen Unternehmen wie Facebook und Twitter unabhängige Online-Präsenz empfinde ich als sehr wertvoll.

    Bin voll und Ganz deiner Meinung. Nach ein paar Monaten oder Jahren kann man sich die Seite nochmal ansehen und schauen was man geleistet hat, außerdem ist es bei älteren Blogs interessant seine alten Beiträge zu lesen, denn vielleicht hat sich die eigene Meinung mittlerweile geändert.

    Antworten

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