The Art of Hosting a Webinar

The most important aspect is identification of participants with the online meeting. To let participants literally “participate” is the key for identification. This can be achieved by e.g.

  • Discussing the content of the webinar before the event at online boards, collaborative text editors etc. Email should be avoided as nobody wants to be encouraged to contribute to the current overload of daily emails.
  • Using voting/crowdsourcing tools like tricider.com (example for deciding about the topic of a webinar http://www.tricider.com/brainstorming/36Ro)
  • Encouragement of your participants to be real contributors. Everybody has a story to tell and usually likes to do so. Let them appear on the stage and thus give them visibility. But take care to set a clear goal and time frame for that. The rule could be max 10 minutes or max. 5 slides per contribution.
  • Adding value to your webinar through connecting participants: establish an online community to accompany your online meetings. This can be done through a Facebook group, a Google+ community or if you want to be more independent from these market leaders with Open Source tools like WordPress/BuddyPress or Drupal.

Another important issue to make people feel welcome is to open your webinar room 15 or 20 minutes before the start. Say hello to everybody and try starting a conversation. Try to behave as in an on-site meeting room. Encourage participants to switch on their cameras and microphones. This usually leads to a more personal atmosphere.

Set-up a second chat pod/window and ask participants to introduce themselves there. Encourage them to post links to their personal web-sites, Twitter, Facebook LinkedIn profiles… This gives participants the opportunity to connect and will contribute to an atmosphere of trust. This chat window should only be used for the introduction of participants. It allows easily to see who is present.

A nice icebreaker to be used during the minutes before the start of the webinar is the free Adobe Connect extension “Location Map”. It allows everybody to indicate his or her location on a map.
For more ideas about effective webinars please, have a look at https://effectivewebinars.wordpress.com/. This is a project funded by a Scandinavian Programme. You are as well welcome to join or Facebook group.

My German speaking readers are advised to have a look at the webinar series at WerdeDigital.at going to be launched in the near future.

Crowdfunding für öffentliche Anliegen

Auf den ersten Blick erscheint es widersprüchlich, wenn öffentliche Anliegen mit privatem Geld über Crowdfunding finanziert werden sollen. Denn öffentliche Anliegen sollten – so zumindest die traditionelle Sichtweise – auch mit öffentlichem Geld durch öffentliche Institutionen finanziert werden. Der Rückzug der öffentlichen Hand sei ohnehin schon in vielen Bereichen schmerzhaft zu spüren und private Investoren seien nicht immer erwünscht um einer weiteren Ökonomisierung der Gesellschaft vorzubeugen, so eine häufig gehörte Meinung.

Allerdings dürfte diese Kritik auf Crowdfunding für öffentliche Projekte nicht zutreffen. Viele Geldgeber_innen tragen zum Erfolg eines Projekts bei. Ziel ist nicht die Mehrung des eingesetzten Kapitals sondern “Social Profit”.

So beschreibt die Plattform stadtmacher.org ihr Angebot folgendermaßen:

“Stadtmacher ist eine Plattform für Bürger-Projekte. Auf stadtmacher.org kannst Du Projektideen für Deine Stadt einreichen, die wir gemeinsam weiterentwickeln und auf den Weg Richtung Umsetzung bringen – zum einen durch eine fachliche Beratung, zum anderen durch eine eigens für Stadtentwicklungsprojekte entwickelte Crowdfunding-Plattform, über die erste Schritte oder vielleicht sogar das ganze Projekt finanziert werden.

Stadtmacher greift damit das wachsende Bedürfnis der Menschen auf, Stadt selber zu machen. Viele Menschen haben sehr konkrete Ideen, wie sie ihre Umgebung oder ihre Stadt verändern möchten. Aber oft fehlen ihnen die notwendigen Mittel, um ihre Projektideen umsetzbar zu machen. Stadtentwicklungsprojekte brauchen vor allem vier Ressourcen: politische Zustimmung, juristisches Know-How, planerisches Fachwissen und Geld. Stadtmacher hilft den Bürgern, an diese Mittel zu kommen und macht sie so zu eigenständigen Mikro-Projektentwicklern.”

Eine gute Zusammenfassung der Thematik bietet auch der Übersichtsartikel von Ole Brandmeyer auf dem Blog URBANOPHIL.

Er stellt ein Zitat aus der Publikation “Brickstarter” in den Vordergrund:

Brickstarter reverses the polarity from ‚NIMBY‘ to ‚YIMBY‘ (Yes In My Backyard), from complain to create, outlining a platform for suggestions, developed and driven by participation of citizens, local businesses, and government.” (Brickstarter, S.4, Dan Hill/Bryan Boyer)

Crowdfunding kann einen Beitrag zu einer positiven Aktivierung von Bürger_innen leisten. Auch wenn Bürger_innen nur eine kleine Summe geben, so ist diese Beteiligung ein wesentlich qualifizierterer Input für die gemeinsame Sache als zum Beispiel das Unterschreiben einer Liste.

Dass Crowdfunding für kommunale Projekte ein aktueller Trend ist, zeigen auch die bereits existierenden oder im Aufbau befindlichen Plattformen.

  • place2help
    “place2help ist das erste Partizipations- und Crowdfunding-Angebot speziell für Städte und Regionen. Es wurde entwickelt, um neue Wege der Projektfinanzierung auf lokaler Ebene zu beschreiten und um lokales Engagement auf breiter Basis zu aktivieren, zu bündeln und sichtbar machen.”
  • Citizenvestor
    “Citizinvestor is a crowdfunding and civic engagement platform for local government projects. We empower citizens to invest in their community and create real change.”
  • ioby
    “ioby is a crowd-resourcing platform for citizen-led neighbor-funded projects. Our name is derived from the opposite of NIMBY. Our mission is to strengthen neighborhoods by supporting the leaders in them who want to make positive change, engaging their neighbors, one block at a time.”

Ein interessanter, aber auch kritisch zu beurteilender Aspekt, ist die durch die Transparenz des Crowdfunding-Prozesses entstehende Scham bei BürgerInnen, die zwar von den Projekten profitieren, aber keinen finanziellen Beitrag leisten.

Sehenswert dazu das Videogespräch zwischen Philip Banse und Jennifer Jacquet auf dctp.tv

Interaktive Live-Übertragungen mit relativ wenig Aufwand

Live-Übertragungen von kleinen Veranstaltungen und Gesprächsrunden können – mit relativ geringem Aufwand – mit folgenden Geräten bewerkstelligt werden,

  • Mini-Mischpult mit USB-Ausgang wird sofort als Audio-Quelle vom Computer erkannt. Praktisch ist, dass keine externe Stromversorgung für das Gerät notwendig ist.

Beide Webcams kann man auch gut auf ein kleines Stativ schrauben…

Für den Mac gibt es zusätzlich einen sehr guten Open-Source-Videomixer. Damit lassen sich mehrere Webcams verwenden. Darüber hinaus werden viele Effekte für verspielte Naturen geboten ;-)

MOOCs in der regionalen (Erwachsenen-)Bildung

MOOCs sind groß angelegte, vernetzende, offene und oft internationale Online-Kurse. In den letzten Jahren wurde eine Vielzahl von MOOCs zu unterschiedlichsten Themen angeboten. Sie stellen eine interessante Möglichkeit zur Weiterbildung und ortsunabhängigen internationale Vernetzung dar.

Der ländliche Raum steht in Hinblick auf Bildung vor folgenden Herausforderungen:

  • Bildungsangebot eingeschränkt
  • Online-Kurse wenig bekannt
  • Zurückhaltung bei eLearning

MOOCs können die regionale Bildungslandschaft bereichern. Einen eigenen MOOC anzubieten ist allerdings aufwändig und mit hohem Ressourceneinsatz verbunden. Zudem kommt es bei den Teilnehmenden zu hohen Abbruchquoten aufgrund der fehlenden individuellen Betreuung. Weiters werden die mangelnde Qualitätssicherung und die relativ hohen zeitlichen Anforderungen an die Teilnehmenden kritisiert. Auch die fehlende örtliche Präsenz der Lehrenden und Lernenden kann sich negativ auf den Lernerfolg auswirken. Die erfolgreiche Absolvierung eines MOOCs setzt einen hohen Grad an Selbstorganisationsfähigkeit voraus.

Regionen können dennoch vom MOOC-Angebot profitieren. Es entstehen durch MOOCs neuen Aufgabenfelder für die Erwachsenenbildungseinrichtungen, wenn sie MOOCs als komplementäres Angebot zu ihren Präsenzveranstaltungen begreifen. Sie können auf interessante MOOCs aufmerksam machen und Lerngruppen bei der Teilnahme an einzelnen MOOCs begleiten. Dadurch werden lokal orientierte Bildungsinstitutionen zu Schnittstellen für internationale Lernangebote und entkräften gleichzeitig die erwähnten Kritikpunkte.

Etablierte Bildungseinrichtungen vor Ort wie Volkshochschulen und Bibliotheken können regionale Lerngruppen organisieren, betreuen und wenn nötig, zum besseren Verständnis des MOOC-Inhalts – zum Beispiel auch durch Übersetzungen – beitragen. Die Inhalte des internationalen MOOCs werden in diesen Lerngruppen in vertrauter Umgebung mit Gleichgesinnten vertieft. Bei erfolgreicher Teilnahme und eventuell nach Überprüfung des erworbenen Wissens, können Bildungseinrichtugnen vor Ort zudem die Zertifizierung übernehmen.

Voraussetzung für solche Angebote ist aber das Wissen über die Online-Kurse in den Regionen: wann werden welche MOOCs veranstaltet, welche Begleitformate könnten geeignet sein? MOOC-Coaches, die Lerngruppen oder individuelle Lernende on- und offline begleiten, können von den Erwachsenenbildungseinrichtungen ausgebildet werden.

Zum Einstieg in die Welt der MOOCs eignen sich thematisch niederschwellige Angebote. Der von einigen deutschen Volkshochschulen organisierte Strick-MOOC wählt diesen Zugang. Er will erfahrene wie auch neu einsteigende „StrickerInnen und HäklerInnen“ ansprechen und sich auch mit Guerilla Knitting beschäftigen. http://www.vhs-strickmooc.de/

Einen aktuellen Zugang zum Online-Lernen bietet der im Oktober 2014 startende MOOC „Gratis online lernen“, der auf der österreichischen Plattform http://www.imoox.at/ organisiert wird. Dazu organisiert die “Virtuelle PH” das Begleitangebot “Open Air#2”, das insbesondere Lehrerinnen und Lehrer ansprechen soll, aber auch für andere Interessierte offen ist. Der Autor dieses Beitrags ist an diesem Begleitangebot beteiligt. www.virtuelle-ph.at/openair2

MOOCs lassen sich sehr gut als Kooperationsprojekt organisieren. So können Regionen gemeinsam einen MOOC zu Themen, wie zum Beispiel Mobilität, Energie oder Kultur im ländlichen Raum, veranstalten um voneinander zu lernen.

Darüber hinaus sollten mehr Bildungseinrichtungen Inhalte wie auch Kurse offen zur Verfügung stellen, um so einen Beitrag zum Abbau des Gefälles beim Bildungsangebot zwischen Zentralräumen und den Regionen zu leisten.

Am 29.9. fand eine eine Veranstaltung in Lienz in Osttirol zum Thema statt.

Aufzeichnungen:

Hybride Konferenzpräsentation in Schweden: Webinare als Bildungsformat

Mit KollegInnen aus Skandinavien werde ich am 8. Oktober bei einer Konferenz über Hochschulbildung in Schweden online bei einem Workshop mit dabei sein. Solche hybriden Workshops sind immer auch eine technische Herausforderung. Bin aber schon gespannt! Die Teilnahme ist natürlich auch online möglich.

Einladung auf Facebook und Anmeldung