Warum bloggt ein Bürgermeister?

Über die Chancen und Herausforderungen des Bloggens berichtet Christoph Stark, Bürgermeister von Gleisdorf in der Steiermark in einem Video, das mein Kollege Karl Staudinger (Kurs “Politische Kommunikation 2.0“) produziert hat.

“größtmögliche Transparenz”
“tägliche Reflexion”
“ein Teil meiner politischen Arbeit”
“man sieht was er macht”

Auch sehens- und lesenswert: Das Weblog von Arno Abler, Bürgermeister von Wörgl in Tirol

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Demokratie 2.0 – Wie die Internetgeneration Politik macht

Radiosendung des MDR zum Nachhören:

Die junge Generation, die mit Internet und Digitaltechnik aufgewachsen ist, sieht immer mehr ihren Lebensraum bedroht. Nun nutzt sie die Möglichkeiten der digitalen Welt, sich zu vernetzen und für Freiheit und Offenheit in diesem Lebensraum zu kämpfen.

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2-stündiger Lehrauftrag “Communication Guerilla” an der Universität Linz

Normalerweise poste ich ja keine Stellenausschreibungen. Die folgende gefällt mir aber zu gut. Bewerbungsschluss ist der 12. Februar.

Ausschreibung eines 2-stündigen Lehrauftrages (wissenschaftl. Fach) im Sommersemester 2010 am Institut für Medien / Interface Cultures:

380.034 Communication Guerilla

Einstellungserfordernis:
-einschlägige Kenntnisse im Bereich Communication Guerilla
-mehrjährige künstlerische Praxis
-pädagogische und didaktische Eignung
-Kompetenz den Unterricht in englischer Sprache abzuhalten

The Communication Guerilla uses the established language, aesthetics and habitus of mainstream media, advertisement and politics and subversively transforms the actual content with artistic or political means. This practice often increases the potential audience, since it can reach the inexperienced consumer, who would usually not respond to alternative social, political or economic approaches. The class will discuss thehistory and current movements of the Communication Guerilla and will practically explore the topic by example.


Siehe bzw. höre auch Text und Sendung von Radio FRO in Linz.

Weitere Information zur Idee der Kommunikationsguerrilla findet sich bei Wikipedia.

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Blogparade zum Thema Link-Kultur

Blögger.at veranstaltet gerade eine Blogparade zum Thema Link-Kultur.

„Eine Blog-Parade ist eine Blog-Veranstaltung, bei der ein Blog-Betreiber als Veranstalter ein bestimmtes Thema festlegt, dieses als Blog-Beitrag veröffentlicht und die lesenden Blogger dazu auffordert, innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums (üblich ist ein Zeitraum von 1-4 Wochen) einen Artikel zu diesem Thema im jeweils eigenen Blog zu veröffentlichen und den Veranstalter entsprechend über die Veröffentlichung zu benachrichtigen […]

Blogparade Linkkultur

Gerne möchte ich in diesem Zusammenhang auf den sehr guten Beitrag von Hannes Offenbacher hinweisen und ein paar eigene Gedanken anfügen:

- Ich schreibe weniger, also bekomme ich weniger Links, da weniger “verlinkenswerte” Information auf meinem Blog zu finden ist.
- Familie und Arbeit lassen mir weniger Zeit.
- Daher kann ich auch weniger andere Blogs lesen, um mich darauf zu beziehen oder diese zu kommentieren.
- Twitter und Facebook sind schneller und führen im Ergebnis zu mehr Kommentaren. Dies habe ich gerade heute wieder bei diesem Eintrag erlebt. Kein Kommentar im Blog, aber rege Diskussion auf Facebook.
- Weniger Links führen zu weniger BesucherInnen auch aufgrund des schlechteren Suchmaschinenrankings.
- Auf mein Weblog verzichten will ich aber dennoch nicht. Eine von kommerziellen Unternehmen wie Facebook und Twitter unabhängige Online-Präsenz empfinde ich als sehr wertvoll.
- Die geringere Aufmerksamkeit, die meinem Blog zuteil wird, gleicht sich durch die bessere Sichtbarkeit meiner Aktivitäten in Facebook und Twitter aus. Man könnte also von einem Social-Media-Wandel sprechen, wobei ich nicht sicher bin, ob ich diesen befürworte, da mir die Open-Source-Kultur der Blogosphäre sympathischer ist.

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Im Zeitalter der weltweiten und ganz nahen “Kat(h)astrophen”

Abgesehen vom Rechtschreibfehler des Deutschlehrers, finde ich den “Ausdruck” für einen verpatzten Deutschtest pädagogisch unangemessen.

photo

Ich wünsche mir Evaluierung und systematisches Feedback für Lehrerinnen und Lehrer, wie auch ich es in meiner Tätigkeit als Erwachsenenbildner als Selbstverständlichkeit erlebe und davon lerne.

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Government 2.0 – aber nicht in Salzburg…

Heute früh las ich im Lokalteil der Salzburger Nachrichten, dass das Land Salzburg für seine Bediensteten die Nutzung von Facebook und anderen sozialen Netzwerken einschränken will.

Kurze Zeit später im Büro angekommen fand ich die aktuelle Ausgabe von Kommune 21. (Inhaltsverzeichnis)

kommune21

Zwei Zitate:

“Die öffentliche Verwaltung muss sich mit den neuen Kommunikationsmöglichkeiten, die Web 2.0-Angebote wie Twitter oder Blogs offerieren auseinandersetzen, wenn sie ihr Öffentlichkeitsbild auch in Zukunft mitgestalten will.”

“Facebook, Xing oder MeinVZ entwickeln sich zu wichtigen Kommunikations- und Kollaborationsplattformen für unterschiedliche Zielgruppen, Das Potenzial, das diese neue Interaktionsform für die öffentliche Verwaltung birgt, ist bisher kaum erschlossen”.

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Vorankündigung: 11. Webmontag in Salzburg am 22. März

Aufgrund einiger Anfragen gibt es wieder einen Webmontags-Termin in Salzburg im Büro von PROJEKTkompetenz.eu. Ist zwar noch einige Zeit bis zum 22. März, Anmeldungen und Präsentationsvorschläge werden im Wiki des Webmontags aber bereits gerne entgegen genommen.

Spezialthema: “Mobiles Lernen und Arbeiten”

Selbstverständlich wird der Webmontag wieder live und interaktiv ins Internet übertragen.

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7. Online-Webmontag “Bildung & Social Media”

Gestern ging der 7. Online-Webmontag mit rund 30 Teilnehmenden über die “virtuelle Bühne”. Bericht im Blog von PROJEKTkompetenz.eu.

Webmontag am 18.1.2009

Aufzeichnung unter diesem Link.
Dank an Christian für die Ko-Moderation und an alle Präsentatoren und TeilnehmerInnen!

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Update: Crowdfunding & Journalismus

Das sieht traurig aus:

Ähnlich wie Kachingle setzte Contenture auf monatliche Beiträge, die LeserInnen auf Web-Sites als Kleinstspenden verteilen konnten. Ein nachvollziehbarer Grund für das Scheitern könnte, wie die Washington Post in Kooperation mit TechCrunch schreibt, folgender sein:

“…the idea behind the service seemed like a gamble. Because it is based around a monthly-fee, users may not want to sign up for the service because of the limited number of sites available while sites not want to sign up because of the limited number of users. All in all it’s a tough sell, which is why Contenture didn’t catch the eyes of publishers so quickly.”

Ein ebensolches Schicksal hat tipjoy ereilt. Funktioniert Crowdfunding doch nicht?

Vielleicht fragt John Tierney in seinem Blog bei den New York Times auch deshalb, ob Micropayment-Systeme für Content öffentlich organisiert werden sollten: “Should such a system of micropayments be run by the government?”

Erleichtert habe ich Kachingle und spot.us besucht.

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Für alle, die viel telefonieren, skypen, online konferieren: Yamaha PSG-01S Speakerphone

Normalerweise schreibe ich ja wenig über Gadgets, aber das kleine Yamaha Speakerphone PSG-01S ist wirklich empfehlenswert. “Speakerphone” bedeutet, dass sich Lautsprecher und Mikrophon in einem Gerät befinden. Das etwas 10 cm hohe Gerät, das über die USB-Schnittstelle mit Strom gespeist wird und daher kein Netzteil benötigt, funktioniert wirklich gut. Ich verwende es für Skype zu Skype, Skype zu Festnetz und Online-Konferenz-Systeme. Besonders wichtig ist für mich die gute elektronische Echounterdrückung. Freisprechen ist einfach angenehmer als Headset und die Audioqualität ist sehr gut. Wenn man das Gerät legt, erkennt dies der Bewegungssensor und schaltet das Mikrophon aus. Dann ist das Yamaha PSG-01S lediglich ein Lautsprecher. Einziger Nachteil ist der nicht ganz niedrige Preis…

- Bericht bei “The Really Mobile Project”
- Bericht bei “Techcraver

Ebenso kürzlich erworben habe ich das größere Konferenzmikrofon Yahama PJP-50USB, das Offline-Gesprächsrunden mit mehreren Teilnehmenden in eine Online-Konferenz integrieren kann.

Neues Mikrofon, Yamaha

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